Die palästinensische Kultur ist geprägt von jahrhundertealten Traditionen.
Religion spielt eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen und kulturellen Leben Palästinas. Die Mehrheit der Palästinenser sind Muslime (vor allem Sunniten), während Christen eine Minderheit bilden, besonders in Städten wie Bethlehem, Ramallah und Jerusalem.
Islamische Traditionen prägen den Alltag, von den Gebetszeiten bis zu religiösen Festen wie Ramadan und Eid. Christliche Gemeinden feiern Weihnachten und Ostern, besonders in Bethlehem und Jerusalem, die für Christen weltweit heilige Stätten sind.
Die palästinensische Küche vereint levantinische und mediterrane Aromen mit frischen Zutaten und Gewürzen. Beliebte Gerichte sind Maqluba (geschichteter Reistopf), Musakhan (Huhn mit Sumach und Brot) und Mansaf (Lamm mit Joghurt und Reis). Falafel, Hummus und das süße Knafeh sind ebenfalls typisch. Olivenöl spielt eine zentrale Rolle, und die Küche spiegelt Kultur, Tradition und Gastfreundschaft wider.
Eine zentrale Rolle spielt Tatreez, die traditionelle Stickkunst, die kunstvolle Muster auf Kleidung und Textilien bringt. Tatreez wird oft von Frauen weitergegeben und symbolisiert regionale Identität sowie den palästinensischen Widerstand.
Auch die Folklore ist lebendig, besonders durch den Dabke, einen traditionellen Tanz, der bei Festen und Hochzeiten getanzt wird. Palästinensische Musik verbindet arabische Einflüsse mit modernen Stilen, während Dichter wie Mahmoud Darwish die kulturelle Identität literarisch ausdrücken.
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